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ALUP, Imtech und die TU/e, eine effiziente Zusammenarbeit

Interview mit Ad van Rooij (TU/e) und Jeroen van Veldhoven (Imtech)

Schon vor den 1980ern arbeitete ALUP mit der Eindhoven University of Technology TU/e zusammen, um Druckluft für Labore, Seminarräume und Gebäude von Förderunternehmen bereitzustellen. Diese Zusammenarbeit umfasste außerdem die Wartung der Maschinen, dies blieb auch so, als sich die TU/e dazu entschloss, externe Unternehmen mit der gesamten Wartung zu beauftragen.

ALUP-Kompressoren für die TU/e

Hans Tillmann (ALUP), Ad van Rooij (TU/e) und Jeroen van Veldhoven (Imtech)

Ölfreie Druckluft

In den letzten Jahrzehnten baute ALUP in Eindhoven eine hochwertige Anlage für die Erzeugung ölfreier Druckluft mit dem Fokus auf Luftqualität und Versorgungssicherheit auf. Ad van Rooij, Account Management and Maintenance of TU/e, sagt: „Eine Einrichtung wie die TU/e kann es sich nicht leisten, auf Druckluft zu verzichten. Die Nachfrage nach Druckluft schwankt stark von 0 bis 80 %, da es ständig neue und unterschiedliche Forschungen gibt. Einige Projekte erfordern viel Druckluft in kürzester Zeit. Einige der Experimente müssen außerhalb der regulären Arbeitszeit durchgeführt werden.“ Die zentrale Installation besteht aus drei wassereingespritzten Schraubenkompressoren der Serie WIS 130 mit einer Kapazität von jeweils 45 kW, zwei WIS 75 (55 kW mit Keramiklagern) und zwei Kältetrockner der Serie DW 210 und DW300 mit einer entsprechenden Kapazität von 35 und 50 m³/Min. Die Luft wird über ein mehrere Kilometer langes Netzwerk bereitgestellt, das weiterentwickelt und verbessert wurde und über die Jahre immer energieeffizienter wurde. Außerdem haben einige Gebäude und Abteilungen eigene Druckluftinstallationen an der TU/e. Beispielsweise verfügt das BBC (zur Lagerung spezieller Chemikalien) über eigene Kompressoren, mit denen die Luftaufbereitung angetrieben wird (pneumatisch, funkenfrei). Weiterhin gibt es ein separates Hochdrucknetz (80 bar) für besondere Gegebenheiten.

Kerngeschäft

Wie bei anderen Unternehmen (oder Behörden) auch konzentrierte sich die TU/e in den letzten Jahren auf das Kerngeschäft. Anstelle der Wartung auf Stundenbasis entschied man sich dafür, einen einzelnen Vertragsnehmer mit den Wartungsaufgaben zu beauftragen. Für das Druckluftnetzwerk wurde Imtech ausgewählt. Hans Tillmann, Sales Engineer bei ALUP erklärt jedoch: „Die TU wollte nicht auf unser Fachwissen und die Erfahrung der vergangenen Jahre verzichten. „Wir kennen das Potenzial der Maschinen und die Anwendungen, die hier seit über 10 Jahren ablaufen, bzw. den Bedarf genau.“

Zusammenarbeit

Die Lösung bestand darin, ein Team zu bilden, in dem Imtech die Verantwortung an die TU/e übergab und ein ALUP-Kunde wurde. Der Management-Experte Jeroen van Veldhoven von Imtech sagt: „Das funktioniert perfekt, solange die Kommunikation aufrechterhalten bleibt. Wir müssen beispielsweise viermal im Jahr Ideen vorbringen, mit denen der Energieverbrauch gesenkt werden kann. Das bereden wir mit unseren Zulieferern.“ Durch die bevorstehende Neuorganisation des Campus der TU/e in einen Wissenschaftspark mit Konferenzräumen, einem Gewerbegebiet und Wohnheimen für Hunderte von Studenten werden hohe Ansprüche an die Entwicklung und Wartung des Druckluftnetzwerks gestellt. Das dreiköpfige Team blickt zuversichtlich in die Zukunft. Ad van Rooij sagt: „Auch wenn wir jetzt an ein kleineres Budget gebunden sind, wissen wir dank unserer langfristigen Planung, was notwendig ist, um die neuen Entwicklungen mit diesem einzigartigen Netzwerk zu unterstützen. Dafür können wir drei mithilfe von exakten Berichten und Prognosen sorgen.“